Titel: Brandmal
Projekt: Hexenmahnmal Bamberg 2015
Zeit: seit 2015
Ort: Schloss Geyerswörth, Bamberg
Material: Cor-Ten-Stahl, Acrylglas, Led-Beleuchtung



Hexenmahnmal Bamberg + Brandmal + 2015

Miriam Giessler und Hubert Sandmann, ein Künstlerpaar aus Essen haben den Kunstwettbewerb zur Gestaltung eines „Hexenmahnmals“ in Bamberg gewonnen. Mit ihrem Entwurf einer bodennahen

Lichtskulptur aus Cor-Ten-Stahl und Acrylglas, überzeugten sie die zehnköpfige Jury.
Miriam Giessler und Hubert Sandmann arbeiten seit 1997 zusammen (www.bildgehege.de). Sie
realisieren bundesweit Installationen, meist im öffentlichen Raum.
Insgesamt
hatten rund 180 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa ihre Ideen für die Gestaltung eines Hexenmahnmals in Bamberg eingereicht. Unter dem Vorsitz des Kunsthistorikers Dr. Markus Hörsch wählte die Jury in drei Stufen den Gewinnerentwurf aus.
Der Entwurf sieht vor, auf der für das Mahnmal ausgewiesenen Fläche hinter Schloss Geyerswörth, eine bodennahe Lichtskulptur zu errichten. Eine rechteckige Platte aus Cor-Ten-Stahl wird über dem historischen Pflaster installiert werden. In der Oberfläche klaffen Brandlöchern ähnliche Ausschnitte, die mit orangefarbenen
Acrylglasscheiben hinterlegt sind. Licht strahlt sowohl durch das Glas als auch auf den Untergrund.
Das Kunstwerk soll das „abstrahierte Bild eines Brandmals oder Brandeisens auf der Haut der Stadt“ darstellen, erklärt Miriam Giessler: „Die Arbeit lässt eine Menge an Assoziationen zu, was das Leid der zu Tode gequälten
sogenannten Hexen in der Vergangenheit betrifft. Sie stellt auch eine Warnung vor der Verharmlosung bestimmter, Ausgrenzung und Fremdenhass befördernder Gesinnungen dar.“

Presseerklärung der Stadt Bamberg 7.10.2014

Pressekonferenz im Schloss Geyerswörth + Präsentation des Modells 7.10.2014


Enthüllung des Mahnmals 2.08.2015


Rede der Künstler zur Einweihung 2.08.2015


Presse
Radio Bamberg 7.10.2015

BR 3.08.2015
ARD Tagesschau 7.08.2015

GoBamberg 6.08.2015